Das Freitagsgebet

das gebet 28.09.2022
freitagsgebet

Dieser Artikel erklärt zunächst den Ablauf des Freitagsgebets und erläutert, für welche Personen die Teilnahme daran verpflichtend ist. Hinter der Praxis des Freitagsgebets verbergen sich einige Weisheiten und Vorzüge, welche im Artikel teilweise behandelt werden. Am Ende geht er auch auf spezielle Benimmregeln und erwünschte Handlungen am Freitag ein.

Der Ablauf

Das Freitagsgebet, arabisch Salatul-Jumuʿah, wird, wie der Name schon vermuten lässt, nur am Freitag gebetet. An diesem Tag ersetzt es eines der Pflichtgebete: Das Mittagsgebet [Dhuhr], das normalerweise zu dieser Zeit stattfindet.

Salatul-Jumuʿah kann nicht wie die anderen Gebete zuhause oder alleine verrichtet werden. Deshalb versammeln sich die Muslime in der Moschee, um es in Gemeinschaft zu beten. Vor dem Gemeinschaftsgebet hält der Imam, das religiöse Oberhaupt der Gemeinde, eine kurze Predigt, die Khutbah. Teilweise werden auch bestimmte Gäste eingeladen, die am Freitag eine Predigt halten, oder ein allgemeines Mitglied der Gemeinde übernimmt diese Aufgabe. In Deutschland ist die Freitagspredigt meist in deutscher Sprache. Manche Moscheen halten sie jedoch auch nur auf Arabisch oder Türkisch, manche übersetzen den Inhalt. Dies ist von Moschee zu Moschee unterschiedlich. Ebenso unterscheiden sich die Inhalte der Predigt, es werden meist aktuelle Themen gewählt, die die muslimische Gemeinschaft betreffen. Hier haben verschiedene Prediger unterschiedliche Vorgehensweisen. Es stellt kein Problem dar, wenn der Muslim sich eine Moschee aussucht, in der ihm die Qualität und der Inhalt der Predigten am meisten zusagen.

Die Predigt setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die mit einer kurzen Sprechpause des Khatiib, des Predigers, voneinander getrennt werden. Dabei setzt sich der Prediger während der Pause kurz, steht dann wieder auf und fährt mit dem zweiten Teil der Predigt fort. Der erste Teil der Predigt beginnt, sobald der Imam auf dem Podest steht. Es folgt der Gebetsruf, anschließend beginnt der Prediger mit einer Einleitung, die auf Arabisch gesprochen wird. Danach nennt er das Thema der Predigt, das meist aktuell und relevant für die Muslime vor Ort ist. Ist die komplette Predigt zu Ende, leitet der Imam das Gemeinschaftsgebet ein. Anders als das Dhuhr-Gebet, das durch das Freitagsgebet ersetzt wird, besteht Salatul-Jumuʿah aus nur zwei Gebetseinheiten [Rakah]. Es ist also nur ein kurzes Gebet, und die gesamte Zeremonie des Freitagsgebets dauert üblicherweise nicht mehr als eine Stunde.

Für wen ist das Freitagsgebet verpflichtend?

Alle muslimischen Männer sind dazu verpflichtet, am Freitagsgebet teilzunehmen. Dies basiert auf einem Vers des Koran, in dem Allah, der Erhabene, sagt:

„Oh die ihr glaubt, wenn zum Gebet gerufen wird am Freitag, dann eilt zu Allahs Gedenken und lasst das Kaufgeschäft. Das ist besser für euch, wenn ihr nur wüsstet.“ [62:9]

Der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, erklärte deutlich, welche Personengruppen von der Pflicht des Freitagsgebets ausgenommen sind. So sagte er in einer Überlieferung:

„Das Freitagsgebet in der Gemeinschaft ist eine Pflicht für jeden Muslim, außer vier: Eine Frau, ein Kind, ein Sklave und eine kranke Person.“ [Abu Dawud]

Dies heißt also, dass jeder männliche Muslim, welcher die Pubertät erreicht hat, verpflichtet ist, am Freitagsgebet teilzunehmen, und es eine Sünde darstellt, wenn er dies unterlässt. Alle anderen, die der Prophet, Friede sei mit ihm, in der Überlieferung nannte, dürfen freiwillig zum Freitagsgebet kommen. Sie sind aber von der Pflicht dazu befreit. Dies bedeutet, dass es für sie keine Sünde darstellt, nicht teilzunehmen. Dies kann auch für Männer gelten, etwa wenn sie krank sind oder sich auf einer Reise befinden.

In allen anderen Fällen warnte der Prophet, Friede sei mit ihm, davor, das Freitagsgebet zu verpassen. So sagte er:

„Die Leute sollen aufhören, das Freitagsgebet zu versäumen, damit Allah nicht ihre Herzen versiegelt und sie zu den Achtlosen gehören.“ [Muslim, Ahmad]

Zu dem Verpassen ohne Grund zählt es auch, wenn Männer aufgrund ihrer Arbeit nicht zum Gebet erscheinen. In dem oben genannten Koranvers wird speziell auf das Kaufgeschäft, also die Arbeit eingegangen. Allah sagt, dass der Muslim freitags das Kaufgeschäft lassen und zum Gedenken Allahs eilen sollte. Daher muss der Muslim unter allen Umständen nach einer Möglichkeit suchen, wie er die Arbeit mit dem Freitagsgebet vereinen kann. Die meisten Arbeitgeber haben kein Problem damit, freitags eine Stunde freizugeben, wenn man in der restlichen Zeit gut arbeitet und am Ende auf die volle Stundenanzahl kommt. Teilweise kann auch eine verlängerte Mittagspause dazu genutzt werden, zur Moschee zu fahren. Dasselbe gilt für die Schule oder andere Verpflichtungen. Der Muslim sollte zunächst Allah darum bitten, ihm die Teilnahme am Freitagsgebet zu erleichtern. Anschließend sollte er mit dem Vorgesetzten, Lehrer oder Ähnlichem reden. Auch wenn im Westen viele Menschen dem Islam eher kritisch gegenüberstehen, so ist es doch erstaunlich, wie Allah immer einen Weg schafft, dass die Muslime am Gebet teilnehmen können. Daher sollte der Muslim sich einfach trauen und um Erlaubnis für diese kurze Zeit fragen.

Personen, die von der Pflicht zum Freitagsgebet ausgenommen sind, beten auch freitags das normale Dhuhr-Gebet mit vier Gebetseinheiten.

Die Weisheit hinter dem Freitagsgebet

Es ist unmöglich, alle Weisheiten hinter den Geboten Allahs zu erkennen. Beim Freitagsgebet gibt es jedoch einige Punkte, bei denen es offensichtlich wird, warum es einen solch hohen Stellenwert hat. Zunächst einmal führt es zur Stärkung der muslimischen Gemeinschaft vor Ort. Da das Freitagsgebet ein Anlass ist, der alle örtlichen Muslime an einem Ort zu einem festgelegten Zeitpunkt versammelt, wird dadurch besonders die Gemeinschaft und der Zusammenhalt gestärkt. Es führt dazu, dass Muslime sich untereinander kennenlernen und stellt sicher, dass sich diese jede Woche aufs Neue treffen. Der Sinn der Khutbah, der Predigt, besteht darin, dass dadurch die Muslime belehrt werden sollen. Wöchentlich erinnert die Predigt an die Pflichten gegenüber Allah. Das Zusammentreffen mit anderen Muslimen stärkt den Glauben weiterhin und der Muslim wird am Ende der stressigen Woche wieder an das Wesentliche im Leben erinnert. Dadurch, dass bei der Predigt Themen gewählt werden, welche im Hinblick auf aktuelle Geschehnisse relevant sind, verdeutlicht sich auch die Rolle der Muslime. Den Menschen wird klar, was der Islam von ihnen erwartet, auch in der heutigen Zeit.

Vorzüge des Freitagsgebetes

Der Freitag stellt für die Muslime der wichtigste Tag der Woche dar, an dem sich viele besondere Dinge ereigneten und noch ereignen werden. So wurde Adam, Friede sei mit ihm, der erste Mensch, an einem Freitag erschaffen. An einem Freitag wird auch ins Horn gestoßen, das heißt, der Tag des Gerichts wird an einem Freitag eingeleitet, wie der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte. Deshalb ist der Freitag der beste Tag, an dem die Sonne je aufgegangen ist [Abu Dawud]. In einer anderen Überlieferung des Propheten, Friede sei mit ihm, heißt es sinngemäß:

„Jeder, der am Freitag ein Bad nimmt und dann früh zum Gebet geht, für den ist es, als ob er ein Kamel opfert. Derjenige, der danach kommt, für ihn ist es, als ob er eine Kuh opfert. Der Nachfolgende ist wie einer, der einen Schafsbock opfert. Danach ist es wie das Opfern eines Huhns und dann eines Ei. Und wenn der Imam herauskommt und sich setzt, schließen die Engel ihre Bücher und kommen, um der Predigt zu lauschen.“ [al-Bukhari]

Hier wird deutlich, dass die Pünktlichkeit beim Erscheinen zum Freitagsgebet eine große Rolle spielt. Der Lohn, der eine Person dafür erwartet, variiert zwischen dem Lohn, den man für das Opfern eines Kamels bekommt, und dem, den man für das Opfern eines Ei bekommt. Dies ist abhängig von der Zeit, wann der Muslim zum Gebet erschienen ist. Allgemein ist es wünschenswert, immer so früh wie möglich zur Moschee zu kommen. Derjenige, der am Freitag jedoch der Erste in der Moschee ist, bekommt einen gewaltigen Lohn, der nicht mit dem Lohn für den Moscheebesuch an anderen Tagen vergleichbar ist.

Der Freitag ist auch ein Tag, an dem den Menschen vergeben wird. So sagte der Prophet, Friede sei mit ihm, dass jedem vergeben wird, was an Sünden zwischen dem Vergangenen und diesem Freitag liegt, wenn er folgendes tut: Er nimmt eine Gesamtwaschung [Ghusl] vor und reinigt sich so gut wie möglich. Anschließend parfümiert er sich und läuft zur Moschee, wobei er nicht zwischen den Anwesenden durchgeht (und sie somit stört). Dann hört er zu, wenn der Imam spricht und betet seine Pflichtgebete. Diese Überlieferung zeigt, dass das Beachten dieser Dinge dazu führt, dass die Sünden jede Woche aufs Neue vergeben werden. Bezieht man dies auf ein gesamtes Leben, so bedeutet das, dass der Muslim, der regelmäßig das Freitagsgebet verrichtet und auf die genannten Punkte achtet, theoretisch am Ende seines Lebens keine Sünden mehr übrighaben kann.

Benimmregeln und erwünschtes Verhalten

Es gibt bestimmte allgemeine Benimmregeln, die man beim Besuch des Freitagsgebets umsetzen sollte. Davon sind einige erwünschtes Verhalten, das dem Muslim weiteren Lohn für sein Jenseits bringt. Andere sind Pflichten bzw. Verbote. Einige davon werden hier aufgeführt.

Äußeres Erscheinungsbild

Der Muslim sollte stets gepflegt und hygienisch das Haus verlassen, speziell jedoch an Freitagen. In einem Hadith von al-Bukhari sagt der Prophet, Friede sei mit ihm, dass jeder Muslim freitags die Ganzkörperwaschung vollziehen, seine beste Kleidung tragen und sich parfümieren sollte, wenn er Parfüm besitzt. Diese Punkte sind nicht verpflichtend, jedoch stark zu empfehlen, da sie, wie bereits erwähnt, eine große Belohnung mit sich bringen. Sollte man jedoch nicht imstande dazu sein, vor dem Gebet nach Hause zu fahren, um zu duschen, so liegt darin kein Problem. Eine Option, wie die Belohnung dennoch gesichert wird, wäre beispielsweise, morgens vor der Arbeit oder Schule bereits Ghusl zu nehmen.

Salawat auf den Propheten - Friede sei mit ihm

Ein weiterer Punkt, der sehr empfohlen, jedoch nicht verpflichtend ist, ist das Sprechen von Friedens- und Segenswünschen auf den Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm. Diese Praxis wird aus einem Hadith abgeleitet, in dem der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: „[…] bittet daher an ihm [am Freitag] vermehrt um Segen für mich, denn euer Segenswunsch wird mir übermittelt.“ [Abu Dawud] Bei al-Baihaqi ist überliefert, dass der Prophet, Friede sei mit ihm, Zeuge und Fürsprecher am Tag der Auferstehung sein wird für den, der dies tut.

Andere Überlieferungen sprechen davon, dass derjenige, der Segenswünsche auf den Propheten, Friede sei mit ihm, spricht, ihm am Tag der Auferstehung nahe sein wird [Tirmidhi] und dass Allah, der Erhabene, einem Menschen für jeden Segenswunsch zehn Sünden vergibt und ihn um zehn Stufen erhöht [Nasai]. Die Belohnung für das Sprechen dieser Worte ist demnach besonders groß und dabei leicht zu erlangen.

Die Salawat auf den Propheten, Friede sei mit ihm, bestehen aus den Worten: Allahuma sal-ly wa sal-lim ala nabiyina Muhammad. Die ungefähre Bedeutung dieser Worte ist, dass man Allah bittet, den Propheten zu segnen und ihm Frieden oder Heil zu schenken.

Das Bittgebet

Auch dem Bittgebet, der Dua, wird am Freitag besondere Aufmerksamkeit zuteil. In einer Überlieferung des Propheten, Friede sei mit ihm, heißt es über den Freitag:

„An ihm gibt es eine Zeit, in der der Muslim nicht steht und betet und Allah um etwas bittet, ohne dass es ihm gegeben wird.” [al-Bukhari, Muslim]

Diese Zeitspanne ist jedoch kurz, wie im weiter im Hadith gesagt wird. Die Gelehrten sagen, dass diese zu einer großen Wahrscheinlichkeit zwischen dem Nachmittags- und Abendgebet liegt, also kurz vor Sonnenuntergang. Es ist jedoch nicht möglich, die Zeitspanne mit Sicherheit zu bestimmen. Daher sollte über den gesamten Freitag ein Fokus auf das Bittgebet gelegt werden. Es kann in allen Sprachen und mit eigenen Worten Dua gemacht werden.

Die Nähe zum Imam

Eine weitere Benimmregel ist es, dass man sich beim Freitagsgebet so nah wie möglich zum Imam setzen sollte. Dabei ist die erste Reihe für die Männer im Gebet die beste, weiter hinten und an der Wand zu sitzen ist dagegen nicht empfehlenswert. Hat man jedoch Probleme mit dem Rücken oder Ähnliches, dann stellt es kein Problem dar, sich an der Wand anzulehnen. Jedoch sollten diese Plätze nur eingenommen werden, wenn ein gesundheitliches Problem besteht, damit sie für die älteren und schwächeren Mitglieder der Gemeinde freigehalten werden. Außerdem ist es gegenüber dem Imam unfreundlich, wenn ähnlich wie in der Schule die ersten Reihen freigehalten werden und die ganze Gemeinde sich am hinteren Rand des Raumes versammelt. Aus diesen Gründen sagte der Prophet, Friede sei mit ihm, auch: „Die beste Reihe im Gebet der Männer ist die erste“ […] [Muslim]

Verbot zu Sprechen währen der Khutba

Während des Freitagsgebets und der Predigt ist es untersagt, mit anderen zu reden. Der Muslim sollte der Predigt aufmerksam zuhören, auch wenn diese in einer anderen Sprache gehalten wird und er sie nicht versteht. Das sinnlose Gespräch während der Predigt ist derart schwerwiegend, dass der Prophet, Friede sei mit ihm, darüber sagte, dass es dem Nichterscheinen zum Freitagsgebet gleich ist [Abu Dawud]. Als sinnloses Sprechen gilt es auch, andere während der Predigt anzuweisen, still zu sein, oder Ähnliches [Muslim]. Jegliches Gespräch oder Ablenkung von dem Inhalt der Predigt zerstört den einzigartigen Lohn für die Teilnahme am Freitagsgebet. Daher sollte der Muslim nicht nur das Gespräch vermeiden, er sollte auch nicht mit dem Bart, dem Teppich oder anderen herumliegenden Gegenständen spielen. In einem Hadith von Muslim heißt es so, dass auch das Spielen mit Kieselsteinen unter diese Art von Ablenkung fällt. Damit sind die Steine gemeint, die in den früheren, weniger ausgebauten Moscheen noch auf dem Boden lagen.

Tahiyat ul-Masdschid

Bei der nächsten Benimmregel handelt es sich um eine allgemeine Benimmregel, die beim Betreten einer Moschee gilt. Bevor man sich hinsetzt, um die Predigt anzuhören, betet man zwei Rakah. Diese sollten auch gebetet werden, wenn man zu spät ist und sogar noch, wenn die Predigt bereits angefangen hat. Das Gebet sollte kurzgehalten werden, wie der Prophet, Friede sei mit ihm, in einem Hadith von Muslim erwähnt, speziell dann, wenn die Predigt schon begonnen hat.

Verbot des Handels

Das Vernachlässigen des Handels bezieht sich auf den Vers im Koran, der besagt:

„Oh die ihr glaubt, wenn zum Gebet gerufen wird am Freitag, dann eilt zu Allahs Gedenken und lasst das Kaufgeschäft. Das ist besser für euch, wenn ihr nur wüsstet“ [62:9]

Dieser Vers zeigt, dass wenn einmal der Gebetsruf ausgerufen wurde, der Handel unterlassen werden soll. Man kauft weder etwas, noch verkauft man etwas, bevor der Verrichtung des Freitagsgebets.

Sunna-Gebete

Bezüglich der Sunna-Gebete, also den freiwilligen Gebeten, die normalerweise vor und nach dem Dhuhr-Gebet stattfinden, so kann man diese nach dem Freitagsgebet verrichten. So verrichtet man zwei oder vier Gebetseinheiten.

Pünktlichkeit

Das frühe Erscheinen zur Moschee verspricht dem Muslim einen großen Lohn, der ihm beim zu späten Erscheinen verloren geht. Außerdem kann es sein, dass man mit dem späten Eintreffen andere Muslime stört. So sollte man es auch vermeiden, Personen anzutippen, damit sie zur Seite rücken. Ebenso sollte man nicht über andere Leute hinweg steigen und nicht vor Personen vorbei gehen, die gerade am Beten sind. Stattdessen sollte man pünktlich anwesend sein, und versuchen, die bereits Anwesenden so wenig wie möglich zu stören.

Fazit

Der Freitag stellt für die Muslime eine Gelegenheit dar, gute Taten zu sammeln. Es muss beachtet werden, dass die Teilnahme am Freitagsgebet für muslimische Männer normalerweise verpflichtend ist. Aber auch für Frauen und Kinder ist es möglich, freiwillig daran teilzunehmen. Werden während des Gebets und allgemein während dem Freitag bestimmte Benimmregeln eingehalten, so garantiert dies einen gewaltigen Lohn und die Vergebung der Sünden der ganzen Woche. Deshalb sollte jeder Muslim bestrebt sein, freitags so viel gute Taten wie möglich zu tun.

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